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Öffentlicher Gesundheitsdienst

Keine Kapazitäten für Schuluntersuchungen

Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) hat davor gewarnt, dass voraussichtlich auch in diesem Jahr die ärztliche Untersuchung für viele Schulanfänger ausfallen muss.
 
Bereits im vergangenen Jahr hätten wegen der Corona-Pandemie und des Personalmangels in den Gesundheitsämtern viele Schuleingangsuntersuchungen nicht oder nur mit erheblichen Verzögerungen stattfinden können, teilte der Verband Ende Juni mit.
 
„Das ist ein Drama. Die Schuleingangsuntersuchungen sind kein entbehrlicher Verwaltungsakt, sondern ein wichtiges Instrument, um zu erkennen, wo Kinder Förderung und Familien Hilfe benötigen. Fallen sie aus, trifft das besonders jene, die sozial ohnehin schon benachteiligt sind“, sagte die Vorsitzende des BVÖGD, Dr. Ute Teichert. Der Verband forderte, dass mehr Ärztinnen und Ärzte sowie weiteres Fachpersonal für den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst zur Verfügung stehen. Wichtig seien außerdem eine zeitgemäße technische Ausstattung und altersgerechte Untersuchungs- und Testmaterialien.

vl


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