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Arztpraxen

Mehr flexible Arbeitsformen

Arzt und älterer Mann im Gespräch
Nach wie vor ist die überwiegende Mehrheit der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in der eigenen Praxis tätig. © Monkey Business Images/istockphotos.com

Im Jahr 2023 nahmen 187.441 Ärztinnen und Ärzte sowie Psychologische Psychotherapeuten an der vertragsärztlichen Versorgung teil. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 2.143 Personen, also einem Plus von rund 1,2 Prozent (Ärzte plus 0,7 Prozent, Psychologische Psychotherapeuten plus 3,4 Prozent). Die kürzlich vorgelegte Arztzahlstatistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für das Jahr 2023 zeigt, dass nach wie vor die überwiegende Mehrheit der niedergelassenen Ärzte (124.653) in der eigenen Praxis tätig ist. Allerdings wählten nach KBV-Angaben Ärzte und Psychotherapeuten zunehmend flexiblere Arbeitsformen: Im Jahr 2023 hätten sich erstmals mehr als 50.000 für eine Anstellung und erstmals mehr als 60.000 für eine Teilzeitbeschäftigung entschieden. 

Die Zahlen aus dem Bundesarztregister zeigen auch, dass der Frauenanteil in der vertragsärztlichen Versorgung kontinuierlich steigt. Erstmals stellten sie auch bei den Hausärzten (50,5 Prozent) sowie bei den Augenärzten (50,3 Prozent) die Mehrheit. Das Durchschnittsalter der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten entwickelte sich konstant und lag wie im Vorjahr bei 54,1 Jahren. 12,7 Prozent, das sind 23.886 der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der vertragsärztichen Versorgung, waren älter als 65 Jahre. Der Anteil der ausländischen Ärzte lag bei rund 4,3 Prozent; 5.165 der insgesamt 8.090 ausländischen Vertragsärzte und -psychotherapeuten stammten aus dem EU-Ausland.     

TG
 


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