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Kammerwahlen 2024

Wahlbeteiligung blieb nahezu stabil

Wahlbeteiligung an der Wahl zur Kammerversammlung, aufgeschlüsselt nach Altersgruppe
In der Altersgruppe der 60- bis 65-Jährigen war die Wahlbeteiligung mit mehr als 50 Prozent am höchsten. © ÄkNo

Die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte haben ihre standespolitische Vertretung für die nächsten fünf Jahre gewählt. Hauptwahlleiter Dr. Heinrich Schüller gab am 29. Juni im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf die vorläufigen Ergebnisse zu den Kammerwahlen 2024 bekannt. Im Vergleich zur Wahl 2019 lag die Wahlbeteiligung nahezu konstant bei 42,7 Prozent (2019: 43,8 Prozent). Im Regierungsbezirk Düsseldorf fiel sie mit 40,3 Prozent niedriger aus als im Regierungsbezirk Köln, wo 45,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben. Auffällig war Schüller zufolge die vergleichsweise geringe Wahlbeteiligung der Ärztinnen und Ärzte unter 40 Jahren: Nur 35 Prozent dieser Altersgruppe machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch (siehe Grafik), während es in der Wählergruppe der 60- bis 65-Jährigen mehr als 50 Prozent waren. Der Anteil der Frauen in der neu gewählten Kammerversammlung stieg im Vergleich zur zurückliegenden Wahlperiode von 32,2 auf 38,9 Prozent. 
Die 121 Abgeordneten der Kammerversammlung wählen am 31. August bei ihrer konstituierenden Sitzung das Präsidium sowie die 16 Beisitzerinnen und Beisitzer im Vorstand. Die Ergebnisse der Wahl zur Kammerversammlung sowie zu den Vorständen der 27 Kreisstellen sind einsehbar unter www.aekno.de/wahlen2024.     

MST
 


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