Berlin und online: Kassengipfel 2026
Mittwoch, 13. - Donnerstag, 14. Oktober 2026
Motto: Der Gesundheitsmarkt im Umbruch
Programm
- Gesundheitspolitik und Regulierung: Vom Maßnahmenpaket zum GKV- Beitragssatzstabilisierungsgesetz – Wie tragfähig wird der neue Ordnung
- Kabinettsentwurf, parlamentarisches Verfahren und mögliche Nachbesserungen
- Welche Empfehlungen der FinanzKommission werden übernommen, angepasst oder vertagt?
- Verteilung der Lasten zwischen Bund, Kassen, Leistungserbringern, Arbeitgebern, Mitgliedern und Versicherten
- Bundeszuschuss, Bürgergeldkosten und Beitragsgerechtigkeit
- Was folgt nach dem Sparpaket – Strukturreformen, Primärversorgung, Notfall- und Rettungsdienstreform?
- Finanzierung der GKV: Beitragsstabilität sichern, Finanzresilienz stärken, Belastungen fair austarieren
- Deckungslücke 2027–2030 und tatsächliche Entlastungswirkung des Kabinettsentwurfs
- Einnahmenorientierte Ausgabenpolitik: Grundlohnrate als neue harte Obergrenze
- Beitragsbemessungsgrenze, Versicherungspflichtgrenze, Minijobs und Familienversicherung
- Bundesverantwortung zwischen Grundsicherungsbeiträgen, Darlehensverschiebung und gekürztem Bundeszuschuss
- Was passiert, wenn die Ausgabendynamik höher ausfällt als prognostiziert?
- Krankenhauslandschaft nach der Reform: Qualität sichern, Kosten begrenzen, regionale Krisenfestigkeit erhalten
- Leistungsgruppen, Vorhaltefinanzierung und Landesplanung im Zusammenspiel
- Landesbasisfallwerte, Pflegebudget und begrenzte Tarifrefinanzierung
- Zweitmeinungsverfahren bei planbaren, mengenanfälligen Eingriffen
- Patientensicherheit, MD-Prüfung, NUBs und Wirtschaftlichkeitsdruck
- Welche Klinikstrukturen bleiben unter Finanzdruck, Personalengpässen und Krisenlagen leistungsfähig?
- Ambulante Versorgung, Patientensteuerung und sektorübergreifende Pfade:
Zugang sichern, Sondervergütungen überprüfen, Resilienz vor Ort stärken- TSVG-Regelungen, offene Sprechstunden und Vermittlungsfälle zurück in die MGV?
- EGV/MGV, Entbudgetierung und Begrenzung der Ausgabenzuwächse
- Primärversorgung, Terminsteuerung und digitale Ersteinschätzung
- Notfall- und Rettungsdienstreform: Wie wird Fehlsteuerung vermieden?
- Regionale Versorgungsnetze, Delegation und belastbare ambulante Strukturen in Mangellagen
- Evidenz, Prävention und Leistungskatalog: Was soll die Solidargemeinschaft künftig finanzieren – Und was macht das System robuster?
- Evidenzbasierte Medizin als Leitlinie über alle Leistungsbereiche hinweg
- Satzungs- und Ermessensleistungen: Homöopathie,
Anthroposophie und Leistungen ohne hinreichenden Nutzennachweis - Zuzahlungen, Zahnersatz und Härtefallregelungen: Eigenverantwortung mit sozialer Balance?
- Hautkrebsscreening, Check-ups, Labor und Prävention: Was wirkt wirklich?
- Abgabe auf zuckergesüßte Getränke – Präventionsinstrument, Finanzierungsbeitrag oder politischer Kompromiss?
- Daten, ePA, Interoperabilität, DiGA & KI: Digitale Steuerungsfähigkeit statt zusätzlicher Komplexität
- ePA-Nutzen, Befüllung und Wegfall gesonderter Befüllungsvergütungen
- Interoperabilität und digitale Entbürokratisierung im Versorgungsalltag
- DiGA-Vergütung, Höchstbeträge und mengenbezogene Abschläge
- Datenbasierte Steuerung, Prävention und KI in Kassenprozessen und Versorgung
- Digitale Souveränität, Cyber-Resilienz und Skalierbarkeit: Wo entsteht echter Effizienzgewinn?
- Arzneimittel, Hilfsmittel, Apotheken und MedTech: Innovation finanzierbar halten, Preise steuern, Lieferfähigkeit sichern
- Dynamischer Herstellerabschlag, Preis-Mengen-Regelung und AMNOG-/HTA-Logik
- Impfstoffabschlag, Preismoratorium und Wettbewerbsregeln bei patentgeschützten Arzneimitteln
- Cannabisblüten, Verbandmittel und sonstige Produkte zur Wundbehandlung auf dem Prüfstand
- Apothekenabschlag, pharmazeutische Dienstleistungen und wirtschaftliche Tragfähigkeit der Vor-Ort-Apotheke
- MedTech-Innovationen, Lieferengpässe und Resilienz kritischer Versorgungsstrukturen
- Personal, Produktivität, Krankengeld und Selbstverwaltung: Reformfähigkeit braucht Umsetzungskapazität und personelle Resilienz
- Fachkräftemangel, Skill-Mix und Delegationsmodelle als Grenzen jeder Reform
- Bürokratieabbau, Prozessqualität und messbare Produktivitätsreserven
- Teilkrankengeld, Fallmanagement und Rückkehr in Arbeit statt pauschaler Krankengeldkürzung
- Verwaltungskosten, Werbeausgaben, Vorstands- und Führungskräftevergütung in der Selbstverwaltung
- Wie bleibt das System unter Personalengpässen, demografischem Druck und Dauerreform handlungsfähig?
Ort: H4 Hotel Berlin Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Str. 32, 10178 Berlin und online