Die Zahl der ambulant versorgten HIV-Patientinnen und -Patienten hat sich von gut 63.500 im Jahr 2014 auf inzwischen fast 84.500 erhöht. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) mitteilte, ist im Zuge der sinkenden Sterblichkeit und damit des Anstiegs der Lebenserwartung von HIV-Patienten die Prävalenz von 0,09 auf 0,11 Prozent gestiegen – und zwar bezogen auf alle gesetzlich Krankenversicherten. Hohe Zuwachsraten verzeichnete das Zi zudem bei der Zahl der Menschen, die eine HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) nutzen. 2023 erhielten 51.600 Personen PrEP-Leistungen. Im Jahr 2020, dem ersten vollständigen Jahr seit Einführung, lag die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer dem Zi zufolge bei 26.000.
HK