online: IQN: Suchterkrankungen - verstehen, erkennen und therapieren
Mittwoch, 2. Dezember 2026, 15.30 - 17.45 Uhr

Suchterkrankungen sowohl durch legale als auch illegale Drogen sind behandlungsbedürftige chronische Erkrankungen.
Die ambulante und stationäre Versorgung von Patientinnen und Patienten mit substanzbezogenen Störungen gewinnt im medizinischen Alltag zunehmend an Bedeutung. Schätzungen zeigen, dass ein erheblicher Teil der Patientinnen und Patienten in der klinischen Versorgung einen riskanten oder schädigenden Substanzkonsum aufweisen.
Der Übergang vom regelmäßigen Konsum zur manifesten Abhängigkeit ist ein komplexer Prozess, der ein tiefes Verständnis biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren erfordert. Die Unterschiede bei den jeweiligen substanzbezogenen Störungen sind relevant für die Diagnostik und Therapie.
In unserer Veranstaltung beleuchten erfahrene Referentinnen und Referenten das Thema Suchterkrankungen unter verschiedenen Gesichtsunkten.
Programm
Begrüßung
Dr. med. Sabine Mewes, IQN
Einführung und Moderation
Professor Dr. med. Norbert Scherbaum, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LVR-Universitätsklinik Essen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)
Vom regelmäßigen Konsum zur Abhängigkeit – zur Ätiologie substanzbezogener Störungen
Professor Dr. med. Norbert Scherbaum
Alkohol-bezogene Störungen – Ätiologie, Diagnostik und Therapie
Dr. med. Bodo Lieb, Chefarzt der Abteilung Abhängigkeitserkrankungen, LVR-Klinik Langenfeld
Opioidabhängigkeit und Substitutionstherapie
Dr. med. Katja Römer, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Suchtmedizinische Grundversorgung, niedergelassen in Köln
Cannabisabhängigkeit und Behandlungsmöglichkeiten
Dr. med. Antje Niedersteberg, Chefärztin, Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen und Psychotherapie, LVR-Klinik Düren
Ort: online
CME-Punkte: 3
Hinweis: Punkte können nur nach vollständiger Teilnahme an der Veranstaltung angerechnet werden.
Gebühr: keine