online: Anorexia nervosa im Kindes-, Jugend- und jungem Erwachsenenalter – ein multidimensionales Krankheitsbild Teil 1
Mittwoch, 6. Mai 2026, 15.30 - 17.45 Uhr

Essstörungen wie die Anorexia nervosa zeigen eine zunehmende Prävalenz und stellen eine große Herausforderung in der Diagnostik und Therapie dar. Die psychische Belastung der Betroffenen, kombiniert mit teils lebensbedrohlichen physischen Folgen, erfordert ein sensibles und professionelles Vorgehen.
In den beiden Veranstaltungen zu dem Thema erhalten Sie Informationen zu aktuellen Leitlinien und altersabhängigen Unterschieden bei Diagnostik, Therapieansätzen und Auswirkungen der Erkrankung. Wie elterliche und familiäre Ressourcen für die Therapie genutzt werden können beziehungsweise welche ambulanten Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wird Ihnen von Experten und Expertinnen auf diesem Gebiet vermittelt.
Programm
Begrüßung
Dr. med. Sabine Mewes, Leitung, IQN
Einführung und Moderation
Professor Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann, Seniorprofessorin, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Universitätsklinikum RWTH, Aachen
Die Jüngsten trifft es am härtesten –
Diagnostik und Therapie der kindlichen Anorexia Nervosa
Professor Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann
Folgen und Therapie des Hungerzustandes in der Adoleszenz
Professor Dr. med. Jochen Seitz, Ärztlicher Leiter, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, LVR-Universitätsklinikum, Essen
Belastung und Wünsche der Familien – Familien als wichtige Ressource im Recovery Prozess stärken und nutzen
Kathrin Jacobi, Gründungsmitglied, Vorstand und Erste Vorsitzende Elternnetzwerk Magersucht e.V., Köln
Vorstellung der Landeskoordinierungsstelle Essstörungen des Landes NRW
Lisa-Marie Hentschke M.Sc., Referentin Landeskoordinierungsstelle Essstörungen NRW, Köln
Ort: online
CME-Punkte: 3
Hinweis: Punkte können nur nach vollständiger Teilnahme an der Veranstaltung angerechnet werden.
Gebühr: keine